Uetendorfer Geschäftsfrau hilft KMU’s durch die Krise

«Ohne Social Media kann weder ein Coiffeur noch ein Handwerker langfristig überleben»




Corona hat vielen kleinen Geschäften die Existenz gekostet. Doch wer sich rechtzeitig digital fit gemacht hat, hatte während der Corona-Zeit bessere Karten. Gut durch die Krise gekommen ist zum Beispiel eine Schuhmacherei aus Steffisburg. Geholfen hat ihr dabei u.a. die Uetendorfer Geschäftsfrau Sarah Renker.




Die Schuhmacherei Geissler in Steffisburg flickt Kletterfinken, Schuhsohlen, Ledergurte, Handtaschen oder Louboutin-Schuhe. Sie lebt von treuen Kunden und von Laufkundschaft. Ein typisches lokales Geschäft, das während des Lockdowns im Frühjahr und den Beschränkungen seit dem Herbst eigentlich einen massiven Umsatzeinbruch hätte hinnehmen müssen. «Aber die Schuhmacherei Geissler hatte auch während der Corona-Zeit ausreichend Aufträge», schildert Sarah Renker.

Die Uetendorfer Geschäftsfrau, die sich auf digitales Marketing spezialisiert hat, weiss, warum: Besitzer Edi und Eva Geissler wandten sich kurz vor Ausbruch des Virus an Renker. Zusammen erarbeiteten sie eine Social-Media-Strategie – die wahrscheinlich just zum richtigen Zeitpunkt kam. «Sie haben im Januar mit Social Media angefangen und erzielen unterdessen eine Reichweite von mehreren 1000 Menschen pro Post», sagt Renker. «So kamen neue Kunden in die Schuhmacherei und die Auftragslage brach nur während dem harten Lockdown im März 2010 etwas ein. Wer weiss – vielleicht hätte es die Schuhmacherei sonst während der Corona-Krise auch ‹glüpft›.»




«Man sucht als neuer Kunde zuerst einmal im Netz»

 

Genau für solche kleine Geschäfte ist Sarah Renker mit ihrer Digital Marketing Agentur «Renker Works» da. Die 42-Jährige hat ein Social-Media-Kickstart-Programm entwickelt, mit dem auch digitale «Nicht-Natives» das nötige Knowhow erhalten. Renker erarbeitet mit den Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern eine individuelle Social Media Strategie und vermittelt das nötige Knowhow für einen gelungenen Start ins Social Media Marketing.

 

«Viele Unternehmer meiner Generation sind nicht mit digitalen Medien aufgewachsen. Auch in meiner Familie hatten wir nur einen PC im Keller, auf dem ich höchstens Pacman spielte. Ich kaufte mein erstes Handy erst mit 21 Jahren.» Vielen Gleichaltrigen sei es gleich ergangen. Und einige hätten bis heute – abgesehen vom Besitz eines Smartphones – aus unternehmerischer Sicht kaum eine Vorstellung von digitalem Marketing und dem Potential von Social Media.

 

«Aber wenn ich einen neuen Coiffeur oder sonst eine Dienstleistung oder Produkt brauche, suche ich als erstes mal im Netz», meint Renker. «Wer nicht gefunden wird – der generiert über diesen Weg auch keine neuen Kunden. Wer ein Geschäft sucht, will sehen, wie das Lokal aussieht, wer dort arbeitet und wer das Geschäft führt.» Sarah Renker ist überzeugt: «Ohne Webseite und Social Media wird in Zukunft weder ein Coiffeur noch ein Handwerksbetrieb mehr langfristig überleben können.»




Renker würde heute den Küchenbauer von Instagram engagieren

 

Renker selber suchte vor ein paar Jahren nach einer neuen Küche. «Mein Mann und ich mussten zu Geschäftszeiten einen Termin vereinbaren, um bei einem Küchenbauer den Showroom zu besuchen. Heute folge ich auf Instagram einem anderen Küchenbauer, der nach getaner Arbeit seine Küchen professionell fotografiert und diese Fotos postet. Die Bilder sehen toll aus. Jede Woche sehe ich wieder neue Beispiele von ihren schönen Arbeiten. Würde ich morgen eine neue Einbauküche benötigen – wen würde ich wohl engagieren?»

 

Eine Social-Media-Strategie beinhalte allerdings nicht nur das Führen eines Accounts auf Instagram, Facebook oder einem anderen Netzwerk. Es gehe auch darum, zu überlegen: Wer ist der perfekte Kunde? Renker: «Es gibt leider viele kleine Geschäfte und Einzelunternehmer, die sich darüber kaum Gedanken gemacht haben.»

 

In Thun habe es zum Beispiel einen Coiffeur gegeben, der weder eine Marketing-Strategie, noch ein Zielkunden-Konzept hatte. «Er sagte, er schneide allen die Haare: Männern, Frauen, Kindern. Und wenn zu wenige Kunden kämen, reduziere er einfach die Preise. Aber sein Laden lief leider nicht besonders gut», erzählt Renker. Später sei im selben Lokal ein Barbershop eingezogen. «Obwohl er nur eine ganz kleine Nische bedient, läuft sein Geschäft prima. Schliesslich ist er auf seinem Gebiet – Bärte trimmen –  Experte.» Dieses Beispiel zeige, dass es eine klare Strategie benötige, wolle man langfristig mit einem Produkt oder einer Dienstleistung überleben.


«Matchentscheidend für das Überleben»

 

Renker Works hilft nicht nur das Zielpublikum zu erörtern, sondern auch eine minimale, aber griffige Social Media Strategie zu entwickeln, die einfach umzusetzen ist, ohne dass man das ganze Universum des Digital Marketings kennenlernen muss. «Wenn man nämlich weiss, wo sich die Traumkunden befinden, kann man in einem ersten Schritt den ganzen Rest ausblenden», sagt Sarah Renker. Denn sie weiss: Meist seien es Unsicherheiten, Fragen und diffuse Ängste, welche die Unternehmerinnen und Unternehmer daran hindern, sich für die nächste Dekade digital fit zu machen.

 

«Ich behaupte aber, dass dies matchentscheidend ist für das Überleben vieler Unternehmen. Denn die Folgen der Pandemie sind nicht mehr wegzudiskutieren. Es hat sich gerade in dieser schwierigen Zeit gezeigt, dass die erste Anlaufstelle für die Recherche vor dem Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung online passiert.»

 

Zudem gehöre es heute einfach zum state of the art, dass man online eine professionelle Präsenz haben muss. «Da sprechen wir von jedem, der ein Unternehmen betreibt», sagt die Uetendorferin. Selbst Angebote, die nicht so einfach zu visualisieren seien wie eine Küche, müssten digital gefunden werden können. Sarah Renker hofft, dass sie im 2021 mehr Oberländer Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern helfen kann, sich digital fit zu machen, um langfristig bestehen zu können – wie es bei der Schuhmacherei Geissler in Steffisburg wunderbar geklappt hat.

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Dies waren ein Artikel, der am DATUM im Thuner Tagblatt veröffentlicht wurde.

Damit es möglichst wenige kleine Unternehmen 'lüpft', bieten wir von Renker Works einen Social Media Kickstart an, wo wir Unternehmern das Knowhow für eine simple und griffige Social Media Strategie vermitteln. 

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