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Gute Gewohnheiten, die Unternehmer weiterbringen

Was unterscheidet erfolgreiche Menschen von normalen Menschen? Ich behaupte: Gute Gewohnheiten. Mein Leben ist nämlich friedlich und unspektakulär vor sich hingeplätschert, bis ich vor wenigen Jahren mein Leben evaluiert habe und mir überlegt habe, was ich eigentlich noch erreichen wollte, privat wie auch beruflich. Als ich daraufhin begann, eine Vision zu entwickeln und mir dafür Ziele zu stecken, habe ich mir dafür einige gute, strategische Gewohnheiten angeeignet.  

 

Jahresvorsätze

Das 2020 hat eben begonnen. Hast du dir auch gute Vorsätze genommen? Ich habe ein jährliches Ritual:

Über Weihnachten besuchen wir als Familie ein REKA Feriendorf und verbringen die Festtage dort. Mit Kleinkindern ist das wunderbar, da es dort ein Hallenbad, ein einfaches und günstiges Familien-Restaurant, einen Kindergarten mit Kinderbetreuung und einen Wellness-Bereich hat. Jedes Jahr also buche ich mir eine Massage. Und während ich da so liege und verwöhnt werde, lasse ich mein Jahr an mir vorbeiziehen und überlege mir, auf was ich stolz sein kann und was nicht so gut lief. Und dann stecke ich mir persönliche Ziele, was ich im neuen Jahr verändern möchte. Ich stecke mir diese Ziele so, dass ich sie erreichen kann. Meine Erfahrung zeigt, dass ich die Ziele laufen evaluieren und anpassen muss. Dennoch sind es Vorsätze, die sich wie ein Motto durchs Jahr ziehen.

Beispiel 2018: ‘Ich möchte mich mehr um mich sorgen.’

Massnahmen:

  1. Ich nehme mir monatlich 1 Halbtag Zeit für mich alleine (z.B. für einen Coiffeur-Termin).
    1. Dafür habe ich dann Gotti und Götti meiner Töchter angefragt, ob sie in dieser Zeit unsere Zwillinge betreuen würden.
  2. Ich nehme mittwochs ein Vollbad zur Entspannung (diese Massnahme habe ich nach 2 Vollbädern gestrichen, da mich Vollbäder eher stressen als entspannen).
    1. Anstatt Vollbad habe ich begonnen, mittwochs früher zu Bett zu gehen und so zu mehr Schlaf – und damit auch zu Entspannung – zu kommen.
  3. Ich besuche 1-2 mal die Woche ein Group-Fitness, um mich sportlich mehr zu betätigen.
    1. Ich habe dann beim Kalifit ein Abo gelöst und dort wöchentlich eine Antara- und Zumba-Klasse besucht.

 

Für mich ist dies zu einer guten Gewohnheit geworden, die ich jährlich wiederholen werde. Ich habe gemerkt, dass es meine Lebensqualität verbessert, wenn ich das Leben nicht einfach passieren lasse, sondern mit 2-3 Vorsätzen / Massnahmen jährlich etwas in Angriff nehme, das Veränderung bedarf.

 

TV Konsum

Ich hatte bis vor 2 Jahren die Gewohnheit, mich abendlich, nachdem die Kinder im Bett waren, fernzusehen. Meine Kraft hat zu dieser Zeit einfach für nichts anderes mehr gereicht. Alle Versuche, diese Zeit mit Haushalt oder sonstigem ‘Sinnvollen’ zu beschäftigen, sind kläglich gescheitert.

Nun habe ich mir eine neue, viel bessere Gewohnheit zugelegt: Ich habe begonnen, wenn ich kein auswärtiges Abendprogramm habe, früh schlafen zu gehen und entsprechend früh aufzustehen. Ich bin also um 20:30 Uhr im Bett und stehe entsprechend um 4 oder 5 Uhr auf. Am Morgen bin ich dann wieder fit und kann haushalten, kochen, Wäsche zusammenlegen oder arbeiten. Was ich verpasse: TV Serien, Filme und Nachrichten. Schadet dies meiner Lebensqualität? Von wegen. Ich merke sogar, dass die Abwesenheit von Kriminalität und Totschlag meine Seele positiv beeinflusst. Auch wenn es nicht Realität war und ausser bei den Nachrichten ein Drehbuch dahintersteckte, macht es etwas mit einem, wenn man sich stundenlang Mord und Totschlag reinzieht. Wenn ich heute zur Entspannung fernsehe, dann auf YouTube gezielt zu einem Thema, das mich interessiert, motiviert und mir einen Mehrwert gibt.

 

Minimalismus

Als wir vor 4 Jahren umgezogen sind, habe ich unser Hab und Gut sortiert und ganze 25 Migros-Säcke entsorgt oder der Brockenstube gebracht. Jedes Mal, wenn wieder ein Sack unseren Haushalt verlassen hat, habe ich innerlich aufgeatmet und war erleichtert.

Dieses Prinzip hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich habe etwas recherchiert und bin zum ersten Mal auf das Thema Minimalismus gestossen: Menschen, die mit sehr wenig Materiellem leben und damit sehr zufrieden und entspannt sind. Ich habe mir vor 1.5 Jahren also bezüglich des Umgangs mit Materiellem Regeln gesetzt:

  • Es wird nichts mehr gekauft, ausser wir brauchen es wirklich und dringend.
  • Vor jedem Kauf von Kleidern oder Deko oder sonstiger Einrichtung schlafe ich 2-3 Nächte darüber und entscheide dann erst.
  • Monatlich sollen 2-3 Säcke von nicht gebrauchten Gegenständen unseren Haushalt verlassen und der Brockenstube gebracht werden.
  • Das Haushaltgeld wird wöchentlich am Freitag bar abgehoben und entsprechend wird nur noch in bar bezahlt.

Momentan würde noch niemand, der unser Haus betritt, merken, dass wir minimalistisch leben. Aber der Unterschied ist für mich frappant. Denn ich muss viel weniger aufräumen. Wir konnten mehrere Möbelstücke weitergeben, sodass die Wohnung nun grösser, klarer und ordentlicher aussieht. In unserem Keller hat es nur noch wenige Schachteln mit Dingen, die ich noch nicht weggeben will. Der Estrich ist merklich geschrumpft. Mein Kleiderschrank hat plötzlich viel mehr Platz. Morgendlich fällt es mir einfacher, mich anzukleiden, als vor 1 Jahr, als ich noch viel mehr Klamotten hatte. Ich bin nicht mehr dem Kaufrausch ausgeliefert. Ich gehe nicht mehr einfach in die Stadt zum Shoppen, was mir viel Zeit und Geld spart. Unser Budget lässt nun mehr Raum für Anderes, Wichtigeres.

 

Früh aufstehen

Eigentlich und von Natur aus bin ich nicht sehr diszipliniert. Ich würde mich manchmal gar als etwas bequem bezeichnen. So habe ich seit Jahren Unterstützung im Haushalt und ich kann ohne Stress eine Unordnung stehen lassen, wenn ich müde bin.

Als die Kinder noch Mittagsschlaf hielten, habe ich konsequent auch ausgeruht und die Küche halt erst um 15 Uhr aufgeräumt. Das ist heute natürlich anders…

Ich habe aber gelernt, dass sich eine neue Disziplin nach einer Eingewöhnungszeit als Routine anfühlt und keiner Anstrengung mehr bedarf. So brauchte mein Körper 30 Tage Zeit, um sich auf eine Weck-Zeit von 6 Uhr zu gewöhnen. Nochmal 30 Tage und ich war bei 5 Uhr und dann war es ein Leichtes, diese Zeit noch um 1 Stunde zu übertrumpfen auf 4 Uhr. Durch diese Gewohnheit habe ich nun 6-10 Stunden pro Woche, an denen ich an meinem Unternehmen arbeiten kann.

 

Abmachungen festhalten

Eine weitere Gewohnheit, die ich mir angewöhnt habe, ist, Abmachungen schriftlich festzuhalten. Und zwar mit meinem Mann. Wir teilen uns die Kinderbetreuung und mit Festanstellung, selbständigem Unternehmen, Familie, Schulplan… ist der Terminplan etwas komplexer geworden. Wir wollen uns aber nicht in Missverständnisse verstricken oder nur noch Feuer löschen, sondern proaktiv, in aller Ruhe und mit Bedacht planen. Was abgemacht wurde, wird von mir in einem Mail nochmals bestätigt. So ist es klar und kann bei Unsicherheiten beidseitig überprüft werden.

Das führt zu einer Sicherheit, die sich dann auch im Unternehmen ausdrückt. Denn gute Kinderbetreuung ist die halbe Miete für eine ungehinderte Aufmerksamkeit auf das Kerngeschäft.

 

 

7 Ratschläge um neue Gewohnheiten zu erlernen

Gibt es Gewohnheiten, die du im 2020 neu erlernen möchtest? Welche neue Gewohnheit bringt dich deiner Vision näher, privat oder beruflich?

Hier einige Tipps, wie du dir eine neue Gewohnheit aneignen kannst:

  1. Habe eine Vision, was du privat oder beruflich erreichen möchtest. Je klarer, desto besser. Formuliere sie positiv. Beispiel: «Ich möchte mir im 2020 angewöhnen, vor 5 Uhr aufstehen.» anstatt: «Ich möchte im 2020 nicht mehr so lange schlafen.»

 

  1. Nimm dir die Zeit, dir eine neue Gewohnheit anzueignen. Zum Frühaufsteher zu werden braucht den Körper etwa 30 Tage. Wie viel Zeit kostet deine neue Gewohnheit?

 

  1. Halte deine Erfolge fest. Für Renker Works haben wir ein wunderschönes Journal, in dem wir unsere Erfolge niederschreiben. Auch das, was wir nächstes Mal besser machen wollen.

 

  1. Plane deine Aktivitäten. Wenn du dir im 2020 mehr körperliche Fitness angewöhnen möchtest, dann plane z.B. fix, am Montag- und Donnerstagmorgen um 4:30 Uhr für mindestens 20 Minuten laufen oder joggen zu gehen.

 

  1. Belohne dich! Gönn dir was, wenn du eine neue Gewohnheit dazugewonnen hast. Natürlich sinnvoll. Kein Besuch beim Confiseur, wenn man es 30 Tage ohne Zucker ausgehalten hat!

 

  1. Führe eine Strafaktion durch, wenn du dein Ziel nicht erreicht hast. Manchen Menschentypen ist es eine zusätzliche Motivation, wenn sie jemandem ein Abendessen bezahlen müssen, wenn sie ein Ziel oder eine neue Gewohnheit nicht erreicht haben.

 

  1. Gib jemandem Rechenschaft ab. Kommuniziere deine neue Gewohnheit, deine Vision, dein Ziel mit jemandem, der dich fragen darf, wie es mit der Umsetzung klappt. Oder noch besser, beginne eine neue Gewohnheit mit einer Freundin, damit ihr euch gegenseitig Rechenschaft abgebt.

 

  1. Sei nicht zu streng. Es fällt dir keinen Zacken aus der Krone, wenn du die Gewohnheit wieder verlierst. Vielleicht war es eine ungeeignete Gewohnheit? Vielleicht passte die Gewohnheit nicht in deine Lebensumstände? Macht nichts. Aufstehen, Krone richten, weitergehen.

 

Meine neuen Gewohnheiten (bezüglich Zeitmanagement und Organisation) haben es mir erst ermöglicht, ein Unternehmen aufzubauen. Sie haben mir ein Universum von neuen Möglichkeiten eröffnet, für die ich unendlich dankbar bin.

 

Ich möchte dich motivieren, diesen Weg auch zu gehen. Und wenn du Unterstützung bei der Umsetzung neuer Gewohnheiten brauchst, weisst du, wohin du dich wenden kannst: Renker Works unterstützt insbesondere Unternehmerinnen, ihre unternehmerischen Ziele vor allem mit Backoffice-Support und Digitalem Marketing zu erreichen.

Übrigens, falls du aktiv bist auf Social Media, möchte ich dir gerne meine 5 Regeln für eine bessere Reichweite  schenken. Klicke dafür auf den Button unten und lade dir die 5 Regeln kostenlos herunter. 

Wende diese Regeln konsequent an und du wirst merken, wie sich deine Reichweite massiv verbessert!


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